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The Origins of the Malays of the Cocos-Keeling Islands

Freitag, 9. Oktober 2015, 17.00 Uhr am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie

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In dieser Kooperationsveranstaltung mit der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft an der Universität Wien präsentierte der australische Schriftsteller und Kurator John Mateer sein Projekt zur Geschichte und Kultur der malaiischen Bevölkerung auf den Cocos (Keeling) Islands im Indischen Ozean. Die Inseln wurden erst Anfang des 19. Jh. von dem Engländer Alexander Hare und dem Schotten John Clunies-Ross sowie ihren malaiischen SklavInnen und europäischen ArbeiterInnen besiedelt. Seit 1955 gehören zu Australien.

Nicht zuletzt aufgrund ihrer großen Entfernung zu Australien und dem benachbarten Indonesien wurden die Cocos Inseln bisher nur wenig erforscht. John Mateers Projekt wurde daher von den InselbewohnerInnen sowie den in Australien lebenden Nachkommen sehr begrüßt.

Ein Ergebnis des Projekts ist die Publikation des auf historischen Begebenheiten basierenden Romans „The Quiet Slave: a history in eight episodes“ in englischer und malaiischer Sprache sowie eine Audioaufnahme mit jüngeren Mitgliedern der Cocos Islands Gemeinschaft in Katanning, einer Kleinstadt südlich von Perth in Westaustralien.

Der Vortrag faszinierte das Publikum sehr, und die mitgebrachten Bücher fanden reißenden Absatz. Einen fröhlichen Ausklang fand der Abend im altbewährten Café Rathaus.