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In den Gärten von Schönbrunn befindet sich ein Juwel des habsburgischen Erbes: Das Palmenhaus. Ursprünglich errichtet zur Erbauung der kaiserlichen Familie, ist es jetzt in Besitz der Republik und gehört mit Kew (Großbritannien) und Frankfurt zu den weltweit größten Palmenhäusern in der Welt. Mit rund 4500 Pflanzenarten verfügt es über erstaunliche botanische Schätze. Am Nachmittag des 3. Mai nützten mehrere Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft diese besondere Gelegenheit, unter der Führung der Direktorin der österreichischen Bundesgärten, Frau Dipl. Ing. Mang, das Schönbrunner Palmenhaus, sowie das Wüstenhaus kennenzulernen. Als besondere Gäste konnten wir bei dieser Veranstaltung den australischen Botschafter, S.E. David Stuart und seine Gattin begrüßen.

Die Direktorin und auch der zuständige Gärtner zeigten uns eine Auswahl der im Palmenhaus zu findenden botanischen ‘Schätze‘, inmitten einer wohl einzigartigen Kollektion von ca. 4500 Pflanzenarten. In der Mitte des Gebäudes sahen wir u.a. die über 20 Meter hohe ‘Sisi Palme‘, weiters gab es die größte Seerose der Welt zu bewundern, einen 350 Jahre alten Ölbaum, wunderbare Azaleensammlungen sowie unglaublich schöne Baumfarne. Last but not least das erst 1994 entdeckte „lebende Fossil“ Australiens, die ‘Wollemia nobilis‘, eine Rarität, die außerhalb Australiens höchst selten kultiviert wird. Diese einzigartige Pflanze, die der Botanische Garten der Universität Wien 2004 zu seinem 250-Jahr-Jubiläum erhalten hatte, war die erste überhaupt ins Ausland abgegebene. Seit 2005 steht sie dem Palmenhaus als Dauerleihgabe zur Verfügung. Quasi eine australische ‘Botschaft‘ der anderen Art. Für Herbst ist dann eine Fortsetzung dieser Führung im Belvederegarten geplant.